Gratis Video: Nützliche Tipps für die aktuellen Updates von Final Cut Pro X 10.4, Motion 5.4 & Compressor 4.4

Final Cut Pro X 10.4: Automatischer Weißabgleich, HDR-Farbverarbeitung, neuer „optischer Fluß Algorithmus“, Export von H.265, Konvertieren von Projektformaten in Motion und vieles mehr!

Hallo, liebe Leserinnen und Leser. Nach meinen Gratis-Videos über die neue VR Videobearbeitung und die neuen Funktionen der Farbkorrektur in Final Cut Pro 10.4 fasse ich in diesem Beitrag weitere Themen der aktuellen Updates zusammen, die meiner Meinung nach Beachtung verdient haben. Und hier kommt auch schon das Video!

Vorab: nicht Alles, was neu ist, ist auch für Jeden interessant. Um es aber möglichst übersichtlich zu halten, habe ich also in diesem Video auch aktuelle Neuerungen von Motion 5.4 und Compressor 4.4 aufgenommen.

Der Beitrag ist mit über 20 Minuten etwas länger geworden, als ich es vorab gedacht hatte. Daher bekommst Du zusätzlich zum Video an dieser Stelle den nachfolgenden Text mit der Übersicht der erwähnten Features und Links, mit denen du direkt zur jeweiligen Stelle im Video springen kannst. Ich hoffe, das hilft. 🙂

Themen, die nicht im Bild zu sehen sind

Verbesserter Optischer-Fluß-Algorithmus

Zu den Dingen, die sich besser erzählen als zeigen lassen, gehört ein neuer Optischer-Fluss-Algorithmus. Also der Algorithmus, der für die Berechnung von Dingen wie einer Zeitlupe oder dem sogenannten Fließen Übergang zuständig sind. Der Optische-Fluss-Algorithmus ist sowohl qualitativ hochwertiger, als auch schneller in seinen Berechnungen geworden, da er nun auf dem sogenannten METAL 2 Framework aufgebaut ist, der die Graphikkarte zur Beschleunigung heranzieht. Das gilt natürlich auch für Motion.

Unterstützung von auf NFS-Volumes gespeicherten Mediatheken

Die Netzwerk-Kollaborateure unter euch wird die Tatsache sehr freuen, dass mit der Version 10.4 nun auch auf NFS Volumes liegende Medien und Mediatheken verwendet werden können.

Neues XML Format

Für die neuen Funktionalitäten (wie VR und HDR) wurde natürlich auch eine neue Version des XML Formats von Final Cut Pro X nötig. Diese trägt den Namen Version 1.7. Dazu gibt es zur Sicherstellung einer gewissen Rückwärtskompatibilität auch die alternative Option, eine XML 1.6-Version zu exportieren. Das bedeutet, dass nach den sicherlich zeitnahen Updates von Programmen wie z.B. DaVinci Resolve, die Vorarbeiten mit den neuen Farbkorrektur-Werkzeugen, die 360°VR Effekte, die HDR-Einstellungen und Weitere bei einer Übergabe an diese Applikationen nicht verloren gehen.

Bug-Fixes

Es wurden natürlich auch BUGS gefixt, wie man so schön sagt. Unter anderen ein Bug (der auch mich gelegentlich genervt hat), der die Titel von Medien in der Listenansicht von Ereignissen temporär nicht mehr angezeigt hatte. Das sollte nun nicht mehr passieren.

Übersicht der Themen des Videobeitrages

Bitte jeweils die Überschriften anklicken, um zum jeweiligen Themenabschnitt im Video zu gelangen.

Mit dem Color Picker den Weißabgleich bestimmen.

Mit dem Color Picker den Weißabgleich bestimmen.

Automatische Weißabgleichkorrektur mit dem Farbausgleichfilter

Methode auswählen und mit der Pipette den Weissabgleichsbereich auswählen.

Die neu integrierte HDR-Farbverarbeitung

Was genau steckt eigentlich hinter den HDR-Farbverarbeitungsoptionen? Eine, zugegebenermaßen, nicht in die Tiefe gehende Einführung. Aber auch an dieser Stelle noch mal kurz der im Video erwähnte Hinweis, dass FCP mit dem Feature „HDR Rohdaten anzeigen“ die Möglichkeit bietet, ein simuliertes Bild des Endergebnisses der vorgenommenen Farbkorrektur so anzuzeigen, dass man weniger Bauchschmerzen hat. Denn ohne einen zertifizierten HDR-Referenzmonitor sehen die für die HDR-Ausgabe optimierten Bilder für den Laien „furchteinflössend“ aus, also arg überbelichtet.

Nachtrag zur neuen Farbkorrektur: Darstellung der Farbräder im UI

Nur eine Kleinigkeit, aber vielleicht gut zu wissen: die neuen Farbräder lassen sich auch nebeneinander darstellen.

Shortcuts für die neue Befehle der Farbkorrektur einstellen

Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich ein ausgewiesener Fan von Shortcuts für häufig wiederkehrende Aufgaben bin. Daher gut zu wissen, dass Apple im Befehl-Editor Platz für die neuen Funktionen der Farbkorrektur geschaffen hat.

Neue Timeline-Navigationsfunktionen

Ein Credo von Apple für die Entwicklung von Final Cut Pro war und ist stets, den Cuttern möglichst viel Fokus (oder möglichst wenig Ablenkung) für den kreativen Schnitt zu geben. Daher ist es nicht verwunderlich – aber erfreulich – das mit der Version 10.4 nicht nur Medien allgemein sondern auch deren Rollen mit den Pfeiltasten für ein schnelleres Navigieren in der Magnetischen Timeline angesteuert werden können.

Schnellere Navigation im Informationsfenster

Unter das Motto bessere und schneller Navigation fällt auch der neue COMMAND + TAB-Shortcut, mit dem man ohne Maus die diversen Funktionen und Einstellungen im Infofenster ansteuern kann.

Neue Codecs: HEVC aka H.265 & HEIF

Was technisch hinter den neuen Formaten HEVC (für Bewegtbilder) und HEIF (für Standbilder) steckt, erzähle ich in diesem Abschnitt.

Ausgabe von H.265 mit Compressor-Voreinstellung

Für den Export von HEVC aka H.265 aus Final Cut Pro X 10.4 benötigt man Compressor oder ein Compressor-Setting (falls man das Programm nicht installiert hat).

Als kleinen Service habe ich ein Droplet für die H.265 Ausgabe erstellt, dass kostenlos auf dem Trainingsportal heruntergeladen werden kann.

Noch ein Hinweis: Die Option Ausgabe bis 4k bedeutet nicht automatisch die Bereitstellung eines 4k Videos!

Wie das benötigte Compressor-Setting angelegt werden kann, zeige ich ebenfalls im Video.

Weitere „kleine“ Verbesserungen des User Interface

  • Finde ich gut: das Scopes-Fenster schliesst nicht mehr automatisch nach Aktivierung der Transformationseffekte.

  • Im Ereignisbereich gibt es einen neuen Befehl im Kontextmenü zum Erstellen eines neues Projektes aus ausgewählten Wiedergabebereichen von mehreren Clips.

  • Auch gut: Ein neuer „Warn“-Hinweis schützt vor versehentlicher Ausgabe von Proxy-Daten.

Neuerungen in Motion 5.4

Verlassen wir die Final Cut Pro Umgebung an dieser Stelle und gehen über zu den Verbesserungen von Motion.

Dazu zählen:

  • Projektformate, also Titel, Effekte, Generatoren oder Übergänge können nun auch nachträglich geändert (oder konvertiert) werden.
  • „Aussehen“- bzw. „Look-Filter“ konvertieren
  • Kleiner Service von mir: Ich habe alle Motion-Filter zu einem Final Cut Pro X – Filter zusammengefasst. So können Alle, die Motion nicht haben, von den neuen Filtern profitieren. Der Gratis-Download ist auch im Trainingsportal zu finden.
  • Aus Motion läuft die Ausgabe als H.265 auch über Compressor oder mit einer Compressor-Voreinstellung.
  • Das Ausrichten-Parameterverhalten (engl. align) wurde verbessert.

Neues über Compressor 4.4

  • Neue Formate werden unterstützt (MXF, H.265).

  • Bildsequenzen können nun als animiertes GIFF exportiert werden.

Zum Schluß

Das war es, Ihr Lieben. Ich hoffe, das Video hilft euch weiter!

An dieser Stelle: Mir kann auch geholfen werden! 🙂 Und zwar mit einem Like, einer Weiterempfehlung, einem You-Tube-Kanalabo oder durch einen Erwerb meiner Trainings.

In jedem Fall sage ich vielen Dank für das Interesse.

Bleibt kreativ und gesund!

Beste Grüße sendet Robin

 

 

NEU: 360° Videoschnitt in Final Cut Pro X (mit Video)

Schaut das kostenloses Video über die Bedienung der neuen VR Funktion in FCP X und holt Euch gratis Material für 360° Videoschnitt zum Üben!

(Das im Tutorial erwähnte Material zum Download findet ihr HIER, nachdem ihr euch, gratis natürlich, für das 10.4 Tutorial einschreibt!)

 

Hallo Leute,

wie Ihr wisst, ist kürzlich das vierundzwanzigste kostenlose Update von Final Cut Pro X, Motion und Compressor erschienen und gespickt mit zahlreichen Verbesserungen und neuen Features!

Kostenlose Videos zum Update Final Cut Pro X 10.4

Damit Ihr Euch schnell zurechtfindet in der aktuellen Version Final Cut Pro X 10.4 habe ich Videos mit den m.E. wichtigsten Themen aufgenommen:

  • 360° VR Videoschnitt
  • Neue Farbkorrekturwerkzeuge
  • Sonstige Verbesserungen, inkl. der Updates für Motion und Compressor

Beginnen möchte ich mit der brandneuen Unterstützung für den 360° VR Videoschnitt!

Hat man eine VR Kamera oder einfach nur entsprechendes Material, dann kann man dieses nun ohne weitere Plugins oder Zusätze in Final Cut Pro X importieren und bearbeiten.

Wer sich also die Dashwood Plugins von FX Factory geladen hat, der kann sie nun getrost wieder deinstallieren.

Hat man VR Material importiert, welches auch über die Metadaten entsprechend als solches korrekt ausgewiesen ist, dann sieht man oben links im Filmstreifen des Clips im Ereignis ein neues Symbol mit kleinen Pfeilen, die in alle Richtungen zeigen.

Jetzt kann man mit der Tastenkombi „⌘N“ entweder eine neues Projekt anlegen, es z.B. „Mein VR“ nennen und hier entweder auf die „EIGENEN EINSTELLUNGEN“ gehen und einfach vorab das jetzt neu zur Verfügung stehende „360° Projektformat“ sowie die aufgenommene Größe und Bildrate voreinstellen.

Sowohl monoskopische als auch stereoskopische Projektionsarten werden unterstützt.

ODER ich belasse es einfach auf „automatische Einstellung“ und klicke „OK“. Anschliessend befördere ich meinen ausgewählten Clip mit der Taste „E“ (wie einfügen) in das Projekt.

Damit ist das Ganze entsprechend automatisch als 360° Projekt angelegt. Das kann ich auch wie immer oben rechts im Viewer kontrollieren.

Um VR Clips korrekt bearbeiten zu können, musste natürlich EINIGES unter der „Haube“ passieren und EINIGE neue Funktionen mussten integriert werden.

Hinweis: Wer gerne selbst experimentieren möchte, aber kein eigenes Material hat, der kann sich gerne bei uns ein wenig VR Material zum Ausprobieren nach kostenloser Anmeldung auf meinem Trainingsportal hier herunterladen.

Im Moment will ich nur oberflächlich auf die verschiedenen Neuerungen des VR Videoschnittes eingehen. Wenn du an einem AUSFÜHRLICHEN Training zum Thema VR interessiert bist, dann gib mir gern in den Kommentaren bescheid! Denn ich kann im Moment nicht einschätzen, wie groß das Interesse allgemein daran ist und frage mich noch, ob sich der Aufwand lohnt. Danke!

Weiter geht es. Jetzt, wo ich meinen VR-Clip in der Timeline habe, kann ich einige Dinge damit anstellen. Allerdings sehe ich im Viewer nur das sogenannte äquirektanguläre Bild (auch „Plattkarte“ genannt) und kann den Ausschnitt hier auch nicht verändern.

Hier kommt ein neuer Viewer ins Spiel!

Ausrichtungswerkzeuge für FCP X 10.4 VR 360° Videobearbeitung

Und zwar ein 360°-Viewer, den ich jetzt im Menü „Darstellung“ an dritter Stelle finde oder mit dem Shortcut ⌥⌘7 öffnen kann.

Einmal ausgewählt, bekomme ich den neuen Viewer links neben den Standard-Viewer dargestellt.

Hier kann ich nun durch einfaches Klicken und Ziehen meinen Ausschnitt auswählen und oben links über dem Fenster mit dem Schieberegler eine Brennweite bzw. einen Blickwinkel zwischen 175 und 45° wählen.

Mit dem Häkchen ganz rechts kann ich dann bei Bedarf die Ansicht bzw. den Blickwinkel auf den Nullpunkt zurücksetzen. Jetzt kann ich mich an die Nachbearbeitung meines Materials machen.

Habe ich ein 360°-Projekt mit 360°-Material, bekomme ich einen neuen Satz an Parametern im Informationsfenster zum Ausrichten bzw. zur Orientierung des Ausschnitts meines Materials angezeigt.

Wurde beispielsweise mein Material etwas in Schieflage aufgezeichnet, kann ich Eigenschaften wie Neigung über diese Drehregler anpassen.

Oder ich kann das NEU AUSRICHTEN Werkzeug rechts aktivieren (oder im uns schon bekannten Menü unten links unter dem Viewer).

Schalte ich jetzt zusätzlich die neue HORIZONT Überlagerung im Viewer über das Darstellungsmenü hinzu, kann ich durch Klicken und Ziehen das Bild am dem hier in Gelb dargestellten Horizont neu ausrichten.

VR Material in Standardprojekten

Bei einem normalen, also „Nicht-360°-Projekt“ , also z.B. einem normalen HD Projekt, das aber 360° Material beinhaltet, bekomme ich Parameter für die Einstellung des besagten Blickfelds der Ansicht, da der neue VR-Viewer in diesem Fall dahingehend keine Funktion hat. Diese sind natürlich auch mit Keyframes animierbar! Das was man im Viewer sieht, ist dann das, was am Ende ausgegeben wird.

Infos bei der Ausgabe eines VR Projektes

Das Videomaterial ist selbstverständlich mit den entsprechenden Metadaten bzw. EXIF-Tags versehen, so dass nach Hochladen – beispielsweise auf YouTube – der Film auch korrekt als 360° Video erkannt und dargestellt wird. Jedenfalls insofern der verwendete Browser die Darstellung auch unterstützt.

VR-Brille

FCP X 10.4 VR 360° Monitoring

Wichtig: Im Moment werden nur HTC VIVE Brillen im vollen Umfang unterstützt. So oder so setzt die VR-Bearbeitung mindestens Mac OS Version 10.13, also HIGH SIERRA voraus. Wer aber z.B. eine Oculus DK2 VR Brille hat, kann Final Cut Inhalte über den „360 VR Viewer“ von Dashwood schauen.

Hat man eine VR-Brille bzw. VR-Headset angeschlossen und sind die Steam und die Steam-VR Software installiert, braucht man nur noch im Fenster „Menü“ oder im „Einstellungen“-Menü über dem 360° Viewer den Auswahlpunkt „AUSGABE AN VR-HEADSET“ wählen oder ⌃⌥⌘7 drücken. Dann verbinden sich Final Cut und Steam automatisch. Danach sehe ich den jeweils aktuellen Inhalt des 360° Viewers im Headset gespiegelt. Jetzt kann man sich frei in seinem VR Video umschauen!

Wenn ich es andersherum haben möchte, also in Echtzeit sehen möchte, was der Headset-Träger sieht, dann muss ich „Einstellungen“ Menü VR-HEADSET SPIEGELN aktivieren.

Kleine Warnung

Bei der Echtzeit-Spiegelung des VR Headsets wird eine WIRKLICH heftige Graphikkarte vorausgesetzt, um die empfohlene („übelkeitsfreie“) Bildrate von 90 Bildern pro Sekunde auf der Brille zu erreichen. Da würde ich jedem der tatsächlich VR-Produktionen im größeren Stil geplant hat, als Mindesvoraussetzung einen neuen iMac Pro mit entsprechender Graphikkarte ans Herz legen!

Im „EINSTELLUNGEN“ Menü kann ich ausserdem auch noch eine Überlagerung mit den Blickwinkelangaben einschalten, falls ich das brauche, um Ausrichtung und Winkel bei Bedarf zurücksetzen zu können.

Neue Filter und Titelgeneratoren für VR Video

Final Cut Pro X 10.4 mit VR 360° Patch

Mit der neuen Funktion 360° Videoschnitt sind auch neue Filter und Titelgeneratoren speziell für die VR-Nachbearbeitung hinzugekommen. Diese findet man jeweils in einer neuen 360° Kategorie. In der entsprechenden Effektübersicht finden wir z.B. einen 360°-Patch Filter um das Stativ aus dem Bild zu retuschieren. Filter für Glühen, Schärfen und Weichzeichnen sind dort auch zu finden, da gerade solche Filter bei 360° Videos besonders angepasst werden müssen.

Darüber hinaus gibt es in der Generatorenübersicht und dort in der Titelübersicht auch eine neue 360° Kategorie mit neuen Titelvorlagen sowie zwei spezielle 360° Generatoren.

Legt man einen 360°-Titelgenerator auf das Material in der Timeline und schaut ins Informationsfenster, dann erscheinen für die 360° Titel zusätzliche X-Y-Z-Parameter für Tiefe und Rotation zur freien Platzierung der Texte in der 360° Videoumgebung.

Integration von 360° Video in Motion

Das letztgenannte Thema bringt uns zum ersten Mal auch zum ebenfalls geupdateten Programm Motion. Hier wurden diese neuen Effekte, Titel und Generatoren ja schließlich auch „gebaut“.

Wenn wir also kurz zu Motion wechseln und in der Projektübersicht in das Menü für die Voreinstellungen schauen, sehen wir hier natürlich auch Voreinstellungen, um ein 360° Video-Projekt oder -Effekt, -Generator, -Übergang oder -Titel anzulegen. Nach entsprechender Auswahl sehen wir auch hier, dass es entsprechende neue Darstellungsmöglichkeiten gibt.

Genau genommen haben wir gleich zwei neue Ansichten zur Auswahl: 360° Rundblick und 360° Übersicht.

Übrigens: In meinem dritten Video zum Update 10.4 zeige ich Euch auch die wichtigsten Neuerungen in Motion! Hier nochmal der Link.

Deine Meinung ist mir wichtig!

Wie findet Ihr die neue VR-Funktionalität? Ist das interessant für Euch? Werdet Ihr es nutzen? Produziert ihr vielleicht schon fleißig VR-Videos? Oder ist das Alles für Euch nur Spielerei?

Würde mich freuen von Euch in den Kommentaren etwas dazu zu hören.

Weitere Beiträge!

Als Nächstes wollen wir uns kurz die genialen neuen Farbkorrektur-Filter und -Werkzeuge anschauen, die mit dem FCP X-Update 10.4 erschienen sind.

Wenn Euch das Ganze gefallen hat, würde ich über einen „Daumen hoch“ und ein YouTube oder eine kostenlose Registrierung bei Teachable freuen.

Viel Spaß beim Arbeiten mit Final Cut Pro X, Motion und Compressor wünscht Euer Robin.

Gratis-Video: Die neue Farbkorrektur in Final Cut Pro X 10.4 mit LUT-Management – schnell und einfach erklärt!

Lerne die neuen Farbkorrektur-Werkzeuge des Final Cut Pro X Updates 10.4. kennen, inklusive integriertem LUT-Management!

(Das im Tutorial erwähnte Material zum Download findet ihr HIER, nachdem ihr euch, gratis natürlich, für das 10.4 Tutorial einschreibt!)

Die von Apple mit Final Cut Pro X eingeführten Farbtafeln hatten mir, da bin ich ganz ehrlich, für die meisten Videoprojekte schon gereicht! Das Update 10.4 hebt Farbkorrektur & Grading in FCPX aber noch mal auf ein ganz neues Level. In dem Video gebe ich dir einen Überblick, warum es sich lohnt, einen genaueren Blick auf die neuen Möglichkeiten zu werfen.

Was wurde in der Welt der Filmschaffenden zuletzt nicht alles über neue HD-Codecs, Effekte und Formate diskutiert. Hashtags wie 4k, 8k, 360° Video, HDR boomen. Und Instagram Stories hat es doch tatsächlich geschafft, dass Hochkantvideos mittlerweile niemanden mehr erschrecken. Ganz im Gegenteil. Tja, wer hätte das gedacht.

Aber mal Hand aufs Herz: Was hat uns Filmschaffende in den letzten zwei, drei Jahren am allermeisten interessiert? Dass das finale Video richtig stylisch ausschaut, oder? Also farbtechnisch.

Vor nicht allzu langer Zeit war der normale Videographer noch zufrieden, wenn die Farbkorrektur einigermassen stimmte. Und wenn die Hauttöne z.B. der Gäste einer Hochzeitsfeier nicht aussahen, als ob die Torte nicht mehr gut gewesen wäre.

Heute wird allerorts nicht einfach nur der Weissabgleich in Richtung „ok“ geschoben. Es wird „gegradet“ was das Zeug hält, auf der Jagd nach dem ultimativen Filmstyle.

Manch einer hat sein gesamtes Taschengeld schon in LUT-Packages versenkt und sich einen Haufen PlugIns gekauft, um ein Resultat zaubern zu können, das die Community auf Facebook, YouTube und Co. in Entzücken versetzt. Was ein Hype.

Dieses Geschehen haben sich die Entwickler von Final Cut Pro X nun anscheinend sehr entspannt eine ganze Weile angesehen, ohne an den Farbkorrekturwerkzeugen groß etwas zu ändern. Warum auch. Funktionierte alles bestens, war intuitiv einfach und stabil. Und wer mehr braucht, so schien man zu denken, der kann ja einen DaVinci-Roundtrip machen. Oder eben eines der vielen, vielen neuen PlugIns installieren.

Aber nein, so war es, denke ich, natürlich nicht. Nur im Gegensatz zu der Firma die mit „obe“ aufhört, bastelt man bei der Firma, die mit „App“ anfängt, nicht irgendwelche Gimmicks schnell mal ein, weil es grad hip ist.

Nur was grundsolide und performant in die Programmarchitektur verankert werden kann, wird auch realisiert.

Ganz offensichtlich war es nun aber soweit. Denn das neue Final Cut Pro X 10.4 kommt beim nach wie vor sehr nachgefragten Thema Farbkorrektur und Grading nicht nur mit einer stark erweiterten Palette an Werkzeugen und Darstellungsformen daher sondern auch mit einem integrierten LUT-Managment.

Was ist neu, was ist besser?

Ein ganz klarer Schwachpunkt der Vorgängerversionen war, dass sämtliche Farbkorrektur-Aktionen und -Effekte nicht mit Keyframes animiert werden konnten. Gut, dass das jetzt Geschichte ist. Denn damit fallen schon mal einige manchmal nicht zu vermeidende „Ausflüge“ in andere Applikationen oder PlugIns weg und wir können schnell wieder in unsere Timeline zurück.

Neu und toll ist auch, dass die Farbkorrektur nun nicht mehr in irgendwelchen Untermenüs verortet ist, sondern auf oberster UI-Ebene einen ganz eigenen Reiter erhalten hat.

Beim ersten Blick auf das neue Farbfenster hat sich scheinbar nichts groß geändert. Doch das täuscht gewaltig.

Das wird z.B. deutlich, wenn man im Filterbereich unter „Effekte“ den Reiter „Farbe“ anklickt. Zählt man die Farbtafel, die ja bekanntlich auch als Effekt kategorisiert ist, hinzu, dann kommen wir auf ganze 4 neue Farbfilter, die man für die Korrektur und den Look der Clips in der Timeline verwenden kann.

Der Filter „Eigene LUT“ zum Beispiel. Hiermit kann man nun den Clips in der Timeline selbst erstellte oder ausgelieferte „Look up tables“ zuweisen. Also auch hier wieder: keine Drittanbieter mehr nötig.

In meinem Video zeige ich Euch, wie ihr nicht nur LUTs sondern auch den Farbraum zuweisen könnt. Also z.B. Rec. 709 oder Rec. 2020 HLG oder weitere.

Die Erweiterung in HDR Farbräume ist ein weiteres Detail des Updates 10.4. und damit verbunden das neue Management von LUTs und Farbräumen.

LUTs können in FCPX 10.4 nun je Clip einfacher geändert und mit vordefinierten Farbräumen für Bearbeitung und Ausgabe kombiniert werden.

In meinem Video ist das sicher etwas leichter nachzuvollziehen, als ich das hier beschreiben könnte.

Für den neuen Farbkorrektur-Reiter können in FCP X 10.4 nun neben den bekannten Farbtafeln auch Farbraumkurven und Farbräder mit Farbton- / Sättigungskurven als Standardkorrektur eingestellt werden.

Alles auf einen Blick - die Farbräder in FCP X 10.4

Alles auf einen Blick! Die neuen „Farbräder“ in FCP X 10.4

Damit haben wir nun für FCP X zum Einen neue Darstellungsoptionen für bekannte Funktionen, zum Anderen aber auch mit den Farbkurven neue und differenziertere Optionen für die primäre und sekundäre Farbkorrektur, die m.E. etwas umständliche Roundtrips mit DaVinci Resolve o.a. Anwendungen in vielen Fällen überflüssig machen sollten.

Viele neue Ansichtsmodi und Funktionen bedeuten übrigens nicht zwangsläufig mehr Zeitaufwand bei der Suche oder für das Anklicken der gewünschten Funktion. Denn über die Präferenzeinstellungen für Final Cut Pro X kann man festlegen, welche der Möglichkeiten als Standardkorrektur erscheint, sobald man die Farbe eines Clips bearbeiten möchte.

Auch hier wieder der Verweis auf mein Video für eine bessere Nachvollziehbarkeit

Fazit: Gelungen!

Mit der grunderneuerten Farbkorrektur in Final Cut Pro X Version 10.4 lässt sich effektiv und zielführend arbeiten. Ganz gleich, ob du möglichst wenig Zeit auf die Farbbearbeitung verwenden möchtest oder ob du mit viel Liebe zum Detail den maximal besten Look aus deinem Video herauskitzeln willst. Die Notwendigkeit, Drittanbieter PlugIns zu kaufen oder Roundtrips mit DaVinci Resolve durchzuführen, entfällt für viele Videoprojekte dank der neuen neuen Ansichtsmodi und verbesserten Funktionalität, wenn man die Werkzeuge richtig benutzt.

Wenn euch die Infos gefallen, dann spendet mir bitte „YouTube-Währung“ in Form von „Daumen hoch“ oder ein „Kanal-Abo“! Das kostet euch nichts und gibt mir die Motivation bei entsprechender Reichweite, noch mehr und häufiger als bisher Folgen für euch zu produzieren!

Stellt in den You-Tube-Kommentaren unterhalb der Videos auch gern eure Fragen oder teilt eure Einschätzungen mit.

  • Wie gefallen euch die Neuerungen von 10.4?
  • Was werdet ihr sofort verwenden?
  • Und wo habt ihr ggf. noch Fragen zur Bedienung?
  • Welche Themen und Funktionen würden euch in zukünftigen Folgen interessieren?

Wir lesen alle eure Beiträge und berücksichtigen eure Wünsche auch bei der Erstellung von neuen Gratis-Videos und Bezahl-Kursen. Eure Meinung zählt! Vielen Dank also für die Hilfe.

Neben den ersten beiden Videos anbei ist auch noch ein drittes kostenloses Einführungsvideo zur Version 10.4 in Arbeit. Hier werde ich u.a. auf Neuerungen in allen drei Programmen eingehen (FCPX, Motion und Compressor), die alles andere als offensichtlich sind.

Dieses dritte Gratis-Video wird als erstes exklusiv auf meiner neuen POST-PROfessionals Trainingsplattform zu sehen sein. Wenn ihr euch >> hier gratis und unverbindlich anmeldet, erfahrt ihr als Erste von der Veröffentlichung.

Vielen Dank fürs Lesen und Video schauen! Und viel Spaß mit den neuen und allesamt keyframebaren (Yeah!) Funktionen für Farbkorrektur und Grading in Final Cut Pro X 10.4.

Euer Robin