Das Final Cut Pro 10.4.7 Update – Ein umfassendes Tutorial

Das aktuelle Update für Final Cut Pro X kitzelt mehr Performance, Kompatibilität und Benutzerfreundlichkeit aus vorhandener Hardware und dem aktuellsten macOS.


TRANSKRIPTION 

Und wieder einmal sind Final Cut Pro X, Motion und Compressor Updates im App Store gelandet. Das 29. Update für Final Cut Pro X wenn ich mich nicht verzählt habe, seit es 2011 in die Welt gesetzt wurde und, wie immer, komplett kostenlos natürlich. Wir schreiben die Version 10.4.7 für Final Cut Pro. Bei Motion und Compressor, für die es bisher ja ein paar weniger Updates gab, sind wir nun bei 5.4.4 respektive 4.4.5 gelandet. Damit wollen wir uns jetzt darüber unterhalten was uns ein Metal Framework, neue HSL Farbmasken, noch bessere HDR Unterstützung und vieles mehr überhaupt bringen, denn das sind alles Dinge die im Update enthalten sind!

Hallo zusammen, ich bin der Robin von POST-PROfessionals, und falls ihr mich nicht nicht kennt, Editor und Trainer für Final Cut Pro X und Motion und Author des umfassenden Final Cut Pro X Trainings auf Deutsch. Links dazu findet ihr wie immer unten in der Beschreibung und wenn euch meine Videos gefallen und helfen, könnt ihr dem Kanal mit einem Klick auf den Daumen hoch riesig helfen. Und vielleicht verdien ich sogar ein Abo und die Aktivierung der kleinen Glocke, dass ihr zukünftige Inhalte auch nicht verpasst!

Ja, und bei diesem Update wird es teilweise sehr technisch, aber haltet durch, denn es gibt viele kleine Infos überall verteilt, die ich glaube dich interessieren könnten! Schauen wir uns das ganze einfach mal an.

Als erstes haben sich Kleinigkeiten bei den Systemvoraussetzungen getan. Für 10.4.7 wird macOS v10.14.5, MOJAVE vorausgesetzt. Wenn man also im App Store nach dem Update schaut und es nicht angeboten bekommt, dann wird es vermutlich genau daran liegen, dass man kein Mojave installiert hat oder einem das letzte Update fehlt. Also die die sich noch immer um ein Update drücken, warum auch immer, müssen sich jetzt überlegen ob sie es doch machen um die Neuigkeiten nutzen zu können. Ansonsten bleibt alles mehr oder weniger gleich insoweit ich das erkennen kann. Das heißt mindestens 4GB RAM oder 8GB für 4K, 3D Titel und 360° Video… jetzt allerdings eine METAL kompatible Graphikkarte, nicht mehr OpenGL, die aber eigentlich jeder Mac mindestens seit 2012 auch haben sollte… min. 1GB VRAM, also Graphikkartenspeicher.

Zu den Neuerungen, nun, wo sich manche alles mögliche für eine vermeintliche version 10.5 gewünscht haben, hat sich Apple bei diesem PUNKT PUNKT Update noch mal fast ausschließlich auf Optimierungen UNTER der Haube konzentriert. Es sei an der Stelle aber auch gesagt, dass bestimmte Neuerungen sogar macOS 10.15, also Catalina voraussetzende der dazu gleich mehr. In aller erster Linie hat Apple sämtliche Apps fast vollständig auf ihr Metal framework portiert, welches, technisch ausgedrückt eine Objekt-orientierte API ist und Funktionen ähnlich OpenGL and OpenCL unter einer API vereint. Was im übrigen Mojave als Mindestvoraussetzung erklärt, da man sonst gar nicht den benötigten Unterbau für diese Version hat. Ein Framework welches sogar noch mehr auf die Nutzung der jeweils vorhandenen GPU, also GRAPHIKKARTE abgestimmt und optimiert ist. Damit werden fast sämtliche relevanten Vorgänge NOCH MEHR beschleunigt, auch wenn Final Cut sowieso schon mit Abstand das schnellste Schnittprogramm ist. Mit der auf Metal-basierten Verarbeitungs-Engine werden also Dinge wie Wiedergabe, rendern, compositing, echtzeit Effekte, der Export und vieles mehr merklich beschleunigt. Was aber noch viel interessanter ist, ist die Tatsache dass man damit auch die Unterstützung von mehrfachen GPUs und eben auch EXTERNEN GPUs dazubekommt und Die Kompatibilität auch deutlich verbessert wird. Also offensichtlich auf Unter anderem den neue Mac Pro ausgelegt und optimiert. Auch die bis zu 28 CPU-Kerne und die sogenannte Afterburner-Karte des Mac Pros werden mit diesem Update unterstützt. Ihr merkt also schon, es wird gleich teilweise sehr technisch.

Wenn ich also einen Rechner wie den neuen Mac Pro habe mit mehreren Grafikkarten, dann kann ich diese parallel benutzen, beziehungsweise Final Cut Pro sagen mit welcher davon ich arbeiten möchte. Dazu muss ich nur in die Voreinstellungen und unter Wiedergabe schauen, wo sich nun ein neues Pop ab Menü genannt Rendern/GPU teilen findet. Da ich selbst im Moment nur eine Grafikkarte habe kann ich hier auch nichts weiter auswählen. Hätte ich allerdings mehrere, z.B. eine eGPU oder einen neuen Mac Pro würde ich sie hier aufgelistet sehen und nach Bedarf auswählen und wie gesagt damit eine deutliche Beschleunigung hinsichtlich Abspielleistung, Export etc. erleben, ganz besonders bei ProRes RAW Material.

Wobei, wie bereits zuvor erwähnt, hat man allein schon durch den neuen METAL Unterbau gegenüber der vorigen Version einen merklichen Leistungsschub! 

Ich habe hier z.B. gleich VIER ProRes RAW Clips von mir, drei davon in RAW HQ wohlgemerkt, in einem 4K Red 2020 PQ Projekt, wo die einzelnen eine Auflösung von zwei mal 4K, 2K mit 200 Bilder pro Sekunde UND einer Temporampe und das letzte sogar 6K hat. Und alle vier kann ich gleichzeitig MIT jeweils einer Farbkorrektur UND einer Animation problemlos abspielen. Ja, ungerendert UND an einem älteren MacBook Pro!Das ist schon sehr beeindruckend wie ich finde.

Darüber hinaus gibt es noch einige scheinbar kleine, aber doch SEHR feine Neuerungen, wenn auch nichts so bombastisch wie sich so viele vermutlich gewünscht haben. Offensichtlich wollte Apple erstmal bestimmte, extrem wichtige Grundlagen adressieren bevor es ins Eingemachte geht. Performance Verbesserungen und hoch-professionelle HDR Bearbeitung wie wir gleich sehen sind schließlich auch keine Kleinigkeit.

Ich würde natürlich liebend gerne in dem Kontext das neue Apple Pro Display XDR zeigen und wie es die Nachbearbeitung von HDR auf ein unvergleichliches Niveau hebt. Das Display steht mir zur Zeit dieser Aufzeichnung nur leider noch nicht zur Verfügung. Mal sehen ob ich das nachholen kann. Also abonniert den Kanal wenn ihr das nicht verpassen wollt. Denn vor allem interessant ist wie das Display über ein spezielles Algorithmus eine SELEKTIVE oder ADAPTIVE Luminanz-Darstellung schafft! Mit anderen Worten, wenn man z.B. ein Pro Display XDR an einem Rechner mit macOS Catalina und entsprechender Graphikkarte anschließt, dann erkennt Final Cut Pro X tatsächlich welche Teile des Bildes bzw. der Benutzeroberfläche HDR Inhalte sind, wie z.B. die Thumbnails von HDR Medien oder der Viewer eines HDR Projekts, und stellt NUR DIESE mit einem, dank des Metal Frameworks unterstützten Tone-Mappings in entsprechender HDR Qualität, das heißt bis 1600 Candela dar! Bei anderen Displays wie vom iMac oder Macbook Pro bis zu 500 Candela. Der Rest der Oberfläche wird mit normalen SDR Luminanz dargestellt. Weshalb Kommentare die ich schon lesen durfte, dass das Pro Display sich als normaler Monitor ja gar nicht eignet weil wohl ZU HELL und damit wohl schädlich oder ungesund ist? Natürlich völliger Unsinn. Aber zu dem Tone-Mapping allgemein gleich mehr.

Denn eine weitere sehr feine Verbesserung sind z.b. die neuen HSL Erweiterungen für FARBMASKEN! Jetzt wenn ich mit einem beliebigen Farbkorrekturfilter, sogar wie in diesem Fall der Farbtafel, eine neue Farbmaske anlege… bekomme ich nun mit der neuen Version 10.4.7 erheblich präzisere Kontrolle über die Maske bzw. die zu maskierende Farbe durch zusätzliche HSL-, also Farbton-, Sättigungs- und Helligkeitsregler! Wer mein Training kennt oder den zweiten Teil meines 10.4 Update Videos hier im Kanal, wird wissen, dass ich darin genau diese Art der Freistellung zeige, dafür aber extra eins the Farbkurvenfilter benutzt habe, da die Farbtafel bisher bei weitem nicht so filigran einzustellen war. Jetzt kann ich also, nachdem ich mit der Pipette die gewünschte Farbe die ich ausmaskieren möchte ausgewählt habe, diese erheblich präziser definieren und damit isolieren. Womit ich natürlich eine entsprechend bessere Maske bekomme und mich weit weniger z.B. auf weitere FORMmasken verlassen muss um Bildbereiche auszuschließen, weil meine Maske in andere Bereiche ausblutet. Vor allem finde ich nett, dass die Parameter auch im VIDEO-Informationsfenster zugänglich sind und ich damit nicht immer erst ins Informationsfenster für FARBE gehen muss um Änderungen an den jeweiligen Parameter vorzunehmen. Wobei man aber auch immer noch, warum auch immer, bei Bedarf auf die alte 3D Farbraum basierte Auswahl umschalten kann.

So, und diejenige die mit HDR, also High Dynamic Range Material, was im übrigen auch jegliches Material was man in irgendeinem LOG-Format aufgezeichnet hat mit einschließt, und vor allem in Rec. 2020 PQ Projekten arbeiten, können sich auf eine weitere Verbesserung freuen. Auch hier wieder insofern man mindestens macOS 10.15 Catalina installiert hat UND entweder einen Rechner der neueren Generation hat, wie z.B. einen 5K iMac oder MacBook mit Retina Display, dann kommt man auch in den Genuss dieser neuen Funktion. Ist man in der absoluten Königsklasse unterwegs und besitzt ein neuen Apple Pro Display XDR, dann erst recht, wie eben schon beschrieben. Und zwar wenn man in die Voreinstellungen von Final Cut pro kuckt, dann sieht man dass sich hier Unter dem Wiedergabe-Reiter Eine Kleinigkeit geändert hat. Und zwar wo es hier bisher eine Einstellung beziehungsweise ein Häkchen gab u   m HDR als Rohdaten wie es hieß anzuzeigen, ist dieses nun verschwunden. 

Dafür ist zwar zumindest in Catalina ganz unten ein neues Häkchen dazugekommen, aber dieses bezieht sich tatsächlich nur auf das Bild welches über die gewählte A/V Ausgabe ausgegeben wird. Also nur das Bild auf meinem Kontrollmonitor, sollte ich einen angeschlossen haben, aber NICHT auf das im Viewer meines Projekts, wie bisher.   

Da stellt sich natürlich die Frage wie das eine Verbesserung sein könnte. 

Da ohne diese Option für meinen Viewer alle Helligkeitswerte über 100 Candela auf meinem normalen Monitor ja völlig ausgebrannt dargestellt werden. Nun, diese Einstellung wurde einerseits in das Darstellung Menü des Viewers verlegt, was ich schon für eine gute Entscheidung halte, aber andererseits auch, FÜR CATALINA, in „HDR Als Tonzuordnung anzeigen” geändert. Wobei „Tonzuordnung” Apples Übersetzung für das Englische TONE MAPPING ist. Die Funktion dahinter ist auch eine gänzlich andere, wenn auch die Auswirkung erstmal gleich aussieht. Wobei auch hier entscheidend ist ob man mit macOS 10.14 Mojave arbeitet, oder eben bereits macOS 10.15 Catalina im Einsatz hat. Arbeitet Man noch mit macOS Mojave, dann bleibt nicht nur die Bezeichnung beim alten, sondern auch die Auswirkung wenn man es aktiviert, d.h. es kommt noch immer dem gleich wie es auch bisher mit der „HDR als Rohdaten” Einstellung war. Weshalb auch die Bezeichnung sich unter Mojave nicht ändert. Aber auch hier, vorausgesetzt man arbeitet mit HDR Material, einer Breiten Gamut Mediathek und einem für Rec. 2020 PQ konfigurierten Projekt. Weshalb im übrigen für Rec 709 bzw. SDR Projekten diese Option deaktiviert bleiben sollte. Wie man Mediathek und Projekt entsprechend einstellt könnt ihr übrigens auch im zuvor erwähnten zweiten Teil meines 10.4 Update Videos hier im Kanal erfahren. Unter Mojave also regelt diese Voreinstellung wie bisher lediglich, dass das Farbspektrum einfach FLACHER oder REDUZIERT dargestellt wird. Genauer, Final Cut stellt den Farbraum der Medien mittels des Color Management Systems, für die Darstellung auf den Farbraum des Monitors um. Das ganze findet also im begrenzten SDR Luminanzbereich statt. Nichts wird also ÜBER dem üblichen 100 Candela oder Nits Helligkeitswert dargestellt, auch wenn der jeweilige Monitor es eigentlich könnte.

Nun, den Unterschied zu dem was unter Catalina passiert, kann ich allerdings nur bedingt erklären als auch über so ein Video ZEIGEN, da es um die Darstellung AM SCHIRM geht. Aber vereinfacht ausgedrückt, ist Final Cut Pro 10.4.7 mit Catalina und dem Metal Unterbau nun in der Lage sowohl den Bildschirm zu erkennen, wie hell es einerseits maximale sein KANN, aber auch wie hell es momentan eingestellt IST. Anhand dieser Werte kann Final Cut dann die Benutzeroberfläche SELEKTIV in der Helligkeit justieren, um die bestmögliche Tonzuordnung für das Bild zu erzielen, indem es auch Helligkeit ÜBER den üblichen 100 Candela nutzt, wenn mein Monitor denn auch höher KANN. Also nicht wie mit version 10.4.6, wo einfach nur alles… dunkler wurde… sondern je nach Helligkeitsstufe werden Viewer und Benutzeroberfläche bei einem HDR Projekt und aktivierter „HDR als Tonzuordnung zeigen” Einstellung individuell angepasst um die jeweils bestmögliche Farbabstufung und Helligkeitsdarstellung zu erzielen. Das heißt bei Bedarf auch ÜBER 100 Candela oder NITS gehen. Und im direkten Vergleich sieht man auch wie sich das Bild in der Darstellung nun dahingehend auch um einiges verbessert hat. Wobei das ganze natürlich NICHT dafür gedacht ist, dass ich darüber ein HDR Projekt mal eben Farbkorrigieren kann. Dafür brauche ich natürlich noch immer einen HDR Fähigen Monitor, aber es ermöglicht mir zumindest OHNE diesen, Dinge wie Farbmasken leichter anzulegen, da ich damit ja alle Pixel zu Gesicht bekomme. Also einfach um das Bild mit allen Details sehen zu können. Man sollte auch immer im Kopf behalten, dass das natürlich auch NICHT das Bild ist was am Ende ausgegeben wird.

Puh… alles sehr technisch. Und als letzte kleine technische Änderung, hat Apple nun in den Scopes für 2020 PQ Projekte, und ja NUR für PQ Projekte, die bisher LUMA genannte Wellenformanzeige in LEUCHTKRAFT verändert, oder auch LUMINANZ. Denn ja, LUMA und LUMINANZ sind tatsächlich zwei unterschiedliche Maßeinheiten. Die Änderung soll auch einfach der Tatsache gerecht werden, dass der PQ-Standard farbmetrisch jetzt, wie schon grob erklärt, DISPLAYbezogen ist und nicht wie HLG und Rec. 709 SZENENbezogen. Es macht also keinen Sinn die Messung wie bisher in Form von IRE, sondern jetzt eben in CANDELA zu messen. Weshalb der Wert unserer Skala nun bis 10.000 reicht und nicht mehr nur 120, wie weiterhin für die anderen Standards.

So… und das war’s auch schon fast mit den Neuerungen für Final Cut. Abschließend sei vielleicht noch erwähnt, dass mit diesem Update nun auch Canons 4:2:2 HEVC, also 10bit H.265 Codec nativ unterstützt wird UND, für diejenigen die für mich völlig unverständlich tatsächlich nach einer iPAD version von Final Cut Pro X schreien, die können diese tolle Idee endlich mit macOS Catalina wahr machen! Denn mit Catalina und einem iPad, aber auch APPLE PENCIL wohlgemerkt, kann ich nun über die neue SIDECAR Funktion mein iPad als Bildschirm verwenden. Damit kann ich z.B. das Fenster eines Programms mit einem Klick auf mein iPad bewegen und dort mittels eines Apple Pencils, NICHT mittels Touch, weiterverwenden. Wer das ausprobieren mag kann es gerne mal tun und schauen wie effizient sich das gestaltet. Spoiler: bleibt bei iMovie für iPad oder das sehr gute Luma Fusion von Luma Touch.

Aber, wo es tatsächlich sehr nützlich sein kann, ist bei Programmen die die Druckempfindlichkeit des Pencils unterstützen! Für diejenigen die also gerne in Photoshop oder auch in Affinity Photo zeichnen wollen… können das jetzt direkt am iPad tun. Wobei es die beiden auch schon als iOS Apps gibt, also ist das jetzt nicht SO besonders. Aber… hiermit kann man auch animierte Pinselstriche samt Drucksensitivät in Motion erzeugen. Wer das also schon immer mal ausprobieren wollte, aber z.B. kein WACOM Tablett oder ähnliches hatte, dafür aber ein iPad mit Apple Pencil… der kann das nun ausprobieren!

Apropos Motion… auch hier hat sich in erster Linie diverses unter der Haube getan. Auch so ziemlich alles das gleiche wie in Final Cut Pro X. Aber auch… ein neues Exportfenster! Eeeeeendlich! Denn das alte fand ich wirklich für ein Facelifting überfällig und es passte auch gar nicht in die sonstige Benutzeroberfläche der ganzen Pro Apps. Mit der Version 5.4.4 haben wir nun ein Exportfenster was dem Exportfenster von Final Cut Pro X nahezu gleich kommt. Hurra. Wir haben in Motion nun also auch einen Reiter für evtl. Metadaten… ein Fenster für die diversen Ausgabeparameter… aber als drittes auch ein rendern Fenster, welches die vorherigen nervig umständlichen pop-up Menüs die die gleichen Optionen hatten endlich ersetzen. Hier kann ich auch oben zwischen einer Voreinstellung für maximale Qualität und den momentan von mir gewählten Canvas-Einstellungen schnell hin und her wechseln.

Bei Compressor, neben den gleichen Änderungen unter der Haube wie eben schon für Motion aufgelistet, habe ich im Gegensatz zu Final Cut und Motion bisher nichts nennenswertes an Änderungen finden können. 

Und das war’s jetzt wirklich zu den Pro Apps, allerdings habe ich noch eine Kleinigkeit was nicht die Pro Apps betrifft. Aber falls jemand etwas zu irgendeins der bisherigen drei Apps findet was ich übersehen haben sollte, würde ich mich freuen wenn ihr mir was auch immer es ist in den Kommentaren reinschreibt! Jegliche Fragen sind natürlich auch erlaubt.

Das letzte was man denke ich in diesem Kontext noch über Video und macOS Catalina wissen sollte ist, dass man mit dem neuen Quicktime Player welcher Catalina beiliegt jetzt zwei sehr wichtige neue Dinge kann. Das erste ist, dass es nun auch ProRes RAW Clips abspielen kann! Das heißt also, sollte man tatsächlich kein Final Cut Pro X, Motion oder Compressor auf dem Rechner haben, die einzigen Mac Programme die zu der Zeit der Erstellung dieses Videos raw Clips abspielen können, kann man jetzt noch alternativ mit jedem beliebigen Mac mit macOS Catalina installiert, ProRes raw Clips trotzdem sichten! Ich denke das deutet aber auch darauf hin, dass nun auch nach und nach immer mehr Programme ProRes RAW wiedergabe bekommen werden. Sogar der QUICK LOOK im Finder, also anwählen und Leerschitttaste drücken, funktioniert nun auch mit ProRes RAW Clips. Sehr schön.

Darüber hinaus aber auch etwas was ICH schon seit langer Zeit suche, nämlich einen einfachen und schnellen Weg um Bildsequenzen, z.B. eine DNG, jpeg oder sonstigen Sequenz einer DSLR von einer Zeitrafferaufnahme, zu einem Clip zusammenzufassen und als solchen zu sichern! Bisher musste ich immer entweder Motion bemühen oder das ganze recht umständlich in Final Cut Pro X anlegen und ausgeben. DAS geht nun auch ganz simpel mit dem QT Player. Mit Catalina muss ich also nur noch den QT Player starten und hier unter ABLAGE auf BILDSEQUENZ ÖFFNEN gehen oder ⇧⌘-O drücken… im darauffolgenden Fenster den Ordner mit meiner Bildsequenz auswählen… und kann nun die Auflösung… die Bildrate… sowie eine Qualitätsstufe bis hin zu ProRes 422 auswählen… ok klicken und ein wenig warten… und das ganze mit ⌘-S einfach sichern. Eine wirklich schöne Neuerung, auch wenn ich mir das trotzdem direkt in FC eingebaut wünschen würde. Aber gut, vielleicht die nächste Version.

Tja, und das war’s nun auch wirklich! Was haltet ihr von dem ganzen? Auch wenn es nicht das riesen Update ist was sich so viele gewünscht und erwartet haben? Und habt ihr denn was entdeckt was ich übersehen habe, schreibt es mir in den Kommentaren, Ich würde mich freuen von euch zu hören! Für Links zum umfassenden Final Cut Pro Training und sonstige Infos rund um das Thema findet ihr in der Beschreibung. Wie gesagt, wenn euch das Ganze gefallen und geholfen hat, dann unterstützt den Kanal mit einem Daumen hoch und die größte Motivation für mich weiter solche Gratisinhalte zu produzieren ist wenn ihr den Kanal abonniert! Ich würde mich freuen. Vielen Dank für’s Schauen, für die Unterstützung und bis zum nächsten Video.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.